Interreligiöser Unterrichtsgang der 10. Klassen zum Projekt „Toleranz“

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Am 16.11.2021, dem UNESCO- Projekttag unserer Schule, fuhren wir - die10a, b und c mit unseren Klassenlehrer*innen Frau Löhr, Herrn Ourraoui und Frau Kalyon nach Essen, um dort Gebetshäuser der drei abrahamitischen Religionen zu besuchen. Im Unterricht hatten wir uns vorher mit einer Internet-Recherche auf das Thema vorbereitet.

Zuerst besichtigten wir die Fatih-Moschee in Katernberg, in der uns der Imam Herr Kalyon erklärte, welche Elemente zu einer Moschee gehören, welche Pflichten Muslime haben und wie ihr Leben in Deutschland aussieht. Er demonstrierte die unterschiedlichen Gebetsrufe und ein Mitschüler zeigte uns die Gebetshaltungen. Im Hof der Moschee entdeckten wir auch den „Engel der Kulturen“.

 

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Anschließend fuhren wir in die Innenstadt und besuchten den Dom mit dem großen siebenarmigen Leuchter, der „goldenen Madonna“ und dem Kreuzgang. Die „Alte Synagoge, ein „Haus jüdischer Kultur“, konnten wir wegen Aufbauarbeiten zu einer neuen Ausstellung nicht besuchen, wir sahen uns das eindrucksvolle Kulturdenkmal aber von außen an.

Dann gingen wir zu vier Stolpersteinen, die an während der Nazizeit verfolgte Personen erinnern. Sie wurden wegen ihrer Homosexualität, wegen geistiger Behinderung oder weil sie Juden waren, umgebracht.

Nach den ganzen Besichtigungen und einem Lob unserer Lehrer*innen für unsere Vorbereitungen und unsere Aufmerksamkeit, durften die meisten von uns noch länger in Essen bleiben und dort ihre Freizeit genießen.

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